Wir haben auch dieses Jahr wieder beim Nabada mitgemacht. Denn das Planen eines Bootes, das Werkeln mit Holz und zu Sehen, wie Pläne Realität werden – das ist doch jedes Jahr wieder was ganz schönes!
Dieses Jahr haben wir uns das Ulmer Münster zum Thema genommen – denn wir sind ganz arg traurig, dass wir schon bald nicht mehr den größten (Kirchturm) haben. Unsere Idee ist deswegen: Den Turm einfach ausfahrbar machen. Mit einer „simplen“ Hydraulik oder einem Flaschenzug oder sonstigen lustigen mechanischen Möglichkeiten – wir glauben, die Münsterbauhütte hat bestimmt einiges an Ideenreichtum, wie wir wachsen können. Für unser Boot – sollen wir da verraten, wie wir den Turm größer gemacht haben? – haben wir auf jeden Fall einen Weg gefunden, den Turm ein- und ausfahren zu lassen. Eine Bewegung, die sich ganz gut in das phallische Gesamtwerk dieses Boot einschmiegt.
Und wie jedes Jahr gibt’s im Nachhinein auch wieder eine Abstimmung bei der SWP, welches Boot denn das beste war. Wir haben wieder allen unseren Freund*innen, Bekannten und Verwandten Bescheid gegeben, doch bitte bitte für uns abzustimmen, und haben natürlich auch gehofft, dass so ein schwimmendes Münster auf dem Wasser bei genügend Ulmer*innen das Herz höher schlagen lässt. Und naja – was soll ich sagen – das hat wohl gereicht, dieses Jahr haben wir getreu unserem Motto einfach den größten Abstimmungsbalken gehabt 🤷. Danke für alle, die uns unterstützt haben!!
Wir trinken derweil ein zwei Kindersekt aus unserem Kübelespokal und planen vielleicht einfach auch schon ein bisschen das nächste Boot hehe 🙂

